Ehrenpräsidenten

Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Wildor Hollmann
 
Univ.-Prof. mult. Dr. med. Dr. h.c. mult. Wildor Hollmann

Internist, Kardiologe, Sportmediziner, Hochschullehrer, Ehrenpräsident der DGSP und FIMS

 

Nach Wehrdienst und Kriegsgefangenschaft von 1943 bis 1947 studierte Hollmann in Köln Medizin, promovierte 1954 und habilitierte sich 1961. Nach Gründung des Instituts für Kreislaufforschung und Sportmedizin erhielt er einen Lehrstuhl für Kardiologie und Sportmedizin an der Deutschen Sporthochschule Köln. Als Prorektor, Dekan und Rektor dieser Hochschule über 14 Jahre verhalf er dieser Einrichtung zu internationalem Ruf, setzte einen großzügigen Ausbau durch und erreichte dort das Promotions- (Dr. Sportwiss.) und Habilitationsrecht. Im Mittelpunkt seiner Forschungsarbeit stand durchgehend die Bedeutung der körperlichen Aktivität für Gesunderhaltung und Leistungsförderung. Auch nach der Emeritierung 1990 blieb Hollmann aktiv in Forschung und Lehre; Über 1000 Diplomarbeiten und mehr als 200 Promotionsarbeiten entstanden unter seiner Betreuung. Er verfasste mehrere Bücher und mehr als 800 Publikationen. Die Zahl seiner Ehrungen und Auszeichnungen ist Legion. Er ist u. a. Ehrenmitglied von 14 internationalen wissenschaftlichen Gesellschaften. Mit der Verleihung des Großen Bundesverdienstkreuzes mit Schulterband und Stern im Jahr 2000 und der Paracelsus-Medaille der deutschen Ärzteschaft 2002 ist Univ.-Prof. mult. Dr. med. Dr. h.c. mult. Wildor Hollmann, Ehrenpräsident des Weltverbandes für Sportmedizin und der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention der höchstdekorierte deutsche Sportmediziner.

 

   
Prof. Dr. med. Hans-Hermann Dickhuth
Prof. Dr. Hans-Hermann Dickhuth

Internist, Kardiologe, Sportarzt, Präsident der DGSP 2000-2006

 

Nach dem Medizinstudium (1968–1974), Approbation und Promotion an der Freien Universität Berlin wurde 1975/76 ein Studium der Physik in Freiburg angeschlossen. Nach Tätigkeit an der Abt. Sportmedizin der Universität Freiburg und Erlangung der Zusatzbezeichnung Sportmedizin erwarb er 1985 den Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie, nachdem er sich zwei Jahre vorher habilitiert hatte. 1989 erhielt Dickhuth eine C4-Professur an der Abteilung Sportmedizin der Medizinischen Klinik der Universität Tübingen, 2002 die Berufung als C4-Professor nach Freiburg an die Abteilung für Präventive und Rehabilitative Sportmedizin der Universität.Dickhuth war aktiver Handballspieler und Leichtathlet und ist seit 1981 Verbandsarzt des Deutschen Leichtathletikverbandes (DLV), betreuender Arzt bei Welt- und Europameisterschaften, Länderkämpfen und Deutschen Meisterschaften. 1993 war er leitender Bahnarzt bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften der IAAF in Stuttgart. Genannt von den vielfältigen hochrangigen Wahlfunktionen seien: 2000–2006 Präsident der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention, seit 2006 Ehrenpräsident. Von 2003-2012 Vizepräsident der Europäischen Gesellschaft für Sportmedizin (EFSMA). 2005–2010 Mitglied im Exekutiv-Komitee der FIMS, sowie im Anschluss Vorsitzender der FIMS-Wissenschaftskommission. Seine wissenschaftlichen Schwerpunkte sind Leistungsdiagnostik und Trainingssteuerung, Herz-Kreislauf-Regulation sowie Prävention und Rehabilitation von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

   
Prof. Dr. med. Herbert Löllgen
Prof. Dr. Herbert Löllgen

Internist, Kardiologe, Sportmediziner, Präsident der DGSP 2006 bis 2012

 

Mit dem Studium der Medizin in Bonn, Innsbruck, Berlin und Düsseldorf belegte Löllgen ein zusätzliches Sportstudium an der Deutschen Sporthochschule Köln. Nach Approbation 1967 und Promotion zum Dr. med. 1968 folgten die Facharztausbildung Innere Medizin 1975, die Habilitation und Professur 1979. Von 1978 bis 1982 war er als Leitender Oberarzt an der Medizinischen Universitätsklinik Freiburg, danach als Chefarzt am St. Vinzenz-Krankenhaus Limburg (1983-1985). Mit den Schwerpunkten Kardiologie, Pneumologie, konservative Intensivtherapie, Schlafmedizin und Sportmedizin war er von 1986 bis 2008 Chefarzt am Klinikum Remscheid. Seine sportmedizinischen Aktivitäten begannen bereits 1967. Für die Olympischen Spiele 1972 betreute er die Ruderer, danach vier Jahre lang Sportler des Modernen Fünfkampfs. Seit 2008 ist er als niedergelassener Kardiologe in Remscheid tätig (Akademisches Lehrkrankenhaus der Universitäten Bochum und Bonn). Von 1986 bis 2006 war er Vorsitzender des Sportärztebundes Nordrhein, größter Landesverband im Deutschen Sportärztebund. Nach achtjähriger Tätigkeit im Dachverband als Vizepräsident und kooptiertes Mitglied im Weltverband für Sportmedizin (FIMS) erfolgte 2006 die Wahl zum Präsidenten der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin (Deutscher Sportärztebund), 2009 die Wiederwahl. Löllgen hielt weltweit über 600 Vorträge auf wissenschaftlichen Fachkongressen und publizierte rund 500 Beiträge in zahlreichen Fachzeitschriften. Dazu kommen 11 Bücher und Monografien. Seit 1976 ist er Gutachter und kardiologischer Berater für die DLR (Auswahl und Betreuung der deutschen Astronauten), seit 1998 Cardiology Consultant für die ESA.