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Dopingprävention: DGSP begrüßt Einrichtung einer unabhängigen Expertenkommission

27.09.2018

Die Deutsche Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention (DGSP) e.V. begrüßt die Entscheidung des Landes Baden-Württemberg, im Kampf gegen Doping eine unabhängige Kommission einzurichten, die künftig Forschungsvorhaben der sportmedizinischen Einrichtungen an den Uniklinika in Ulm, Tübingen, Heidelberg und Freiburg begutachtet. Mit der Arbeit der Kommission sollen mögliche Interessenskonflikte im Hinblick auf die ebenfalls an den Uniklinika angesiedelte sportmedizinische Betreuung der Landeskaderathleten verhindert werden. Die vierköpfige Kommission soll zunächst für zwei Jahre bestehen. In dieser Zeit erstellt sie die Richtlinien für die Kommissionsarbeit und erprobt diese an konkreten Forschungsvorhaben. Anschließend soll die Kommission stets für eine Dauer von fünf Jahren berufen werden. Das Gremium setzt sich aus verschiedenen Wissenschaftsdisziplinen zusammen. Für die Rechtswissenschaft ist Prof. Dr. jur. Wolfgang Schild eingesetzt, für die Leistungsphysiologie Prof. Dr. med. em. Hans Hoppeler, den Bereich Ethik vertritt Prof. Dr. phil. Hans-Jörg Ehni und die klinische Medizin vertritt Prof. Dr. med. Gerhard Schuler. Die Koordination bzw. Berufung der Kommission erfolgt über das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport in Baden-Württemberg. Der Landessportverband Baden-Württemberg unterstützt das Vorhaben nachhaltig.

 

Foto: Kampf gegen Doping (Shutterstock)

 
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