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DGSP warnt vor Inaktivität während der Coronavirus-Pandemie

16. 12. 2020

Die Deutsche Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention (DGSP) weist in einer heute veröffentlichten Pressemitteilung in Anbetracht der fortwährenden Coronavirus-Pandemie darauf hin, dass der zunehmende Bewegungsmangel der Bevölkerung weitreichende Folgen für die Gesundheit haben wird: Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck, Typ-II-Diabetes und zahlreiche andere Erkrankungen sind mögliche Folgen von Inaktivität.

 

Dabei ist gerade unter Berücksichtigung der COVID-19-Erkrankungen regelmäßiges Sporttreiben und Bewegung als Prävention für den Erkrankungsfall äußerst wichtig, wie DGSP-Ehrenpräsident, Sportmediziner und Experte für bewegungstherapeutische Aspekte unter anderem bei Krankheitsbildern wie Herzinsuffizienz, Bluthochdruck und Adipositas Prof. Dr. med. Klaus-Michael Braumann unterstreicht: „Die Evidenzlage zeigt klar, dass gerade Unfitness und Übergewicht zu den großen Risikofaktoren für schwerwiegende COVID-19-Verläufe zählen.“ In Hinblick auf mögliche zukünftige Pandemien stellt er eine konkrete Forderung an die Politik: „Wir brauchen mehr Unterstützung und Möglichkeiten für die Bevölkerung, sich körperlich fit und aktiv zu halten.“  

 

Die DGSP appelliert an die Eigenverantwortung der Bürger. Gerade in Zeiten des sogenannten „Lockdowns“ und zunehmender Home-Office-Tätigkeiten ist es wichtig, sich zu motivieren und Wege zu finden, mit denen man aktiv bleiben kann. DGSP-Präsident und leitender DOSB-Olympiaarzt Prof. Dr. med. Bernd Wolfarth empfiehlt, seinen Lebensstil entsprechend anzupassen: „Es fängt mit Kleinigkeiten an. Führen Sie Alltagserledigungen möglichst zu Fuß aus. Nutzen Sie einen Bewegungstracker, um Ihr eigenes Bewegungsverhalten zu verstehen. Mindestens 10.000 Schritte am Tag sind empfohlen!“ Auch die bestehende „Lockdown“-Situation sollte nicht von ausreichend Bewegung im Individualsport abhalten, so Wolfarth, schließlich bieten Bewegungsformen wie Joggen, Fahrradfahren oder Nordic Walking die Möglichkeit, sich auch allein an der frischen Luft zu bewegen — und das Ganze noch „corona-konform“ und ohne sich selbst und seine Mitmenschen einer Infektionsgefahr auszusetzen.

 

Foto: Die zunehmende Inaktivität der Bevölkerung erhöht die Risiken für zivilisatorische Erkrankungen

 
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